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Die evangelische Kirchgemeinde Breesen mit den 6 zur Kirchgemeinde gehörenden Dörfern lädt ein zum
Verweilen und zur Einkehr in eine ihrer insgesamt 5 kulturhistorischen Kirchen.
Die Dörfer der Kirchgemeinde Breesen mit ihren Kirchen findet man nördlich der
B 104 im ländlichen Raum zwischen Neubrandenburg und Altentreptow. Das Dorf Breesen wurde erstmalig im Jahre 1342 erwähnt. Die Kirche wurde um 1712 in Fachwerkbauweise mit einem imposanten Dachturm errichtet. Sie verfügt über viele Wappen, Bilder und Kleinkunstwerke auf denen Jahreszahlen der Besitzer von Breesen zu sehen sind. Auf dem Friedhof ist ein großer Begräbnisplatz der Familie von Engel angelegt. Im Turm hängt eine Glocke aus dem Jahr 1728. Das Dorf Chemnitz liegt unmittelbar auf der B 104 vor den Toren Neubrandenburgs.
Die Dorfkirche in Chemnitz ist ein rechteckiger Feldsteinbau mit blendengegliedertem Backsteingiebel. Sie wurde im Jahre 1305 geweiht. Im 18./19. Jh. wurden einige Veränderungen vorgenommen, darunter auch der quadratische hölzerne Turm. Im Inneren findet man eine einfache Ausstattung aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. Fünf Leuchter aus Zinn stammen aus der Zeit Mitte bis Ende des 17.Jh.
Die Kirche in Pinnow ist ein kreuzförmiger Fachwerkbau mit Backsteinverfachung aus dem Jahre 1730. Der Westturm trägt einen Pyramidenhelm aus dem Jahr 1907, der aus dem Dachstuhl herausragt. Die Kanzel ist in der ersten Hälfte des 18.Jh. gefertigt worden. Die Glocke im Turm stammt aus dem Jahr 1855. In der Kirche befindet sich eine Gedenkplatte für C. von Klinggräff aus dem Jahr 1808.
Die Dorfkirche in Woggersin ist ein rechteckiger Fachwerkbau mit quadratischem, westlichen Dachturm. Das Datum der Fertigstellung im Jahr 1788 findet man in der Wetterfahne. Die Altarwand, Kanzel, Pastorenstuhl und Patronatsloge sind aus der Erbauungszeit. Die Ausstattungsgegenstände sind zahlreich und stammen aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die im Jahr 1470 gegossenen Glocke wurde 1822 umgegossen.
Die Kirche in Zirzow ist ein rechteckiger Feldsteinbau. Der zweijochige Chor aus dem 15.Jh. mit Kreuzrippengewölbe öffnet sich durch einen spitzen Triumphbogen zum Schiff. Es ist mit einer geraden Decke geschlossen. Bei einer umfassenden Erneuerung 1587 erhielt das Schiff die Breite des Chores. Aus dieser Zeit stammt auch der quadratische Westturm aus Backstein mit Blendengliederung, der einen Holzaufsatz mit Pyramidenhelm im 17.Jh. erhielt.


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