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Zu unserer Kirchgemeinde gehören neben der St. Johanneskirche in Burg Stargard vier Dorfkirchen mit vier kirchlichen Friedhöfen. Neben der gottesdienstlichen Nutzung gibt es in der Johanneskirche Ausstellungen und Konzerte. Die Kirche ist Anfang der neunziger Jahre gründlich saniert und restauriert worden und zeigt sich in ihrer schönen barocken Innenausstattung. Im Gemeindehaus in der Grabenstraße 6 befindet sich das Gemeindebüro, das Archiv der Kirchgemeinde, der Gemeindesaal und weitere Räume, die für das Gemeindeleben vielfältig genutzt werden. Es treffen sich dort die verschiedenen Unterrichtsgruppen, Gemeindekreise, Chor und Posaunenchor. Auch der angrenzende Gemeindegarten wird gern genutzt. Unser Gemeindebrief erscheint monatlich im Rahmen der Stargarder Zeitung und informiert über alle wichtigen Termine und Veranstaltungen.
In Trägerschaft der Kirchgemeinde ist die ev. Kindertagesstätte „Johanneskita“. Dort werden ca. 60 Kinder aller Altersgruppen bis zum Schuleintritt betreut. Der Kindergarten ist für alle Kinder offen und möchte Kindern und Eltern den christlichen Glauben nahe bringen. Mit vielen Aktivitäten ist der Kindergarten in die Arbeit der Kirchgemeinde eingebunden.
In der Johanneskirche in Burg Stargard wird sonntäglich um 10.00 Uhr Gottesdienst gefeiert, in der Regel als Abendmahlsgottesdienst. In den Dorfkirchen in Dewitz und Quastenberg werden regelmäßig Gottesdienste gefeiert. In Sabel und Bargensdorf zu besonderen Anlässen.
Eine partnerschaftliche Beziehung besteht zu der Kirchgemeinde in Nyker auf Bornholm.
Unser Gemeindebüro ist dienstags von 08.00 Uhr – 12.00 Uhr, donnerstags von 09.00 Uhr – 11.00 Uhr und freitags von 16.00 Uhr – 17.00 Uhr geöffnet.
Burg Stargard
Für die dörfliche Siedlung der Burg wurde bereits im 13. Jahrhundert eine Kapelle erbaut, die im Verlaufe von 4 Bauabschnitten immer wieder verändert wurde. Nach einem Stadtbrand im Jahre 1758, dem auch die Kirche zum Opfer fiel, konnte im Jahre 1770 die Einweihung des barocken Wiederaufbaus der Kirche erfolgen. Im Jahr 1894 erhielt die Kirche den jetzigen massiven Turm in neugotischem Stil. In Mecklenburg ist er der letzte in diesem Stil gebaute Turm. Im Innenraum der Kirche befinden sich neben Kleinkunstwerken ein Taufstein aus dem ausgehenden 13. Jahrhundert und ein Kanzelaltar aus dem Jahre 1770.
Am 24.06.1992 – Johannitag – erhielt die Kirche ihren heutigen Namen „St. Johannes“.
Dewitz
Die Kirche zu Dewitz war im frühen Mittelalter eine selbstständige Kirche und bis in die sechziger Jahre gab es die eigenständige Kirchgemeinde Dewitz. Sie wurde dann erst mit der Kirchgemeinde Burg Stargard verbunden.
Im Jahre 1760 wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut. Sie war in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg in einen sehr schlechten baulichen Zustand geraten, der eine Nutzung nicht mehr zuließ. Seit 1994 ist die Kirche gründlich saniert worden. Zunächst wurde der Turm baulich instandgesetzt, wobei leider der ursprüngliche Zwiebelturm mit Laterne nicht wieder hergestellt werden konnte. 1995/96 wurde dann das Kirchenschiff mit den Nebenräumen saniert und renoviert, der stark beschädigte Kanzelaltar gesichert und vorsichtig erneuert. Die ehemalige Patronatsloge konnte zur Winterkirche ausgebaut werden. Es gibt eine kleine Teeküche und sanitäre Einrichtungen in der Kirche. Dank einer großzügigen Spende konnte in das alte Orgelgehäuse eine neue Orgel eingebaut werden.
Quastenberg
In Quastenberg wurde im Jahr 1683 eine Kirche als Fachwerkbau mit Lehmwänden ohne Turm erwähnt. Die jetzige massive Kapelle wurde unter der Leitung von Baurat Buttel errichtet und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und beinhaltet einen Kanzelaltar aus dem 17. Jahrhundert.
Bargensdorf
Der spätgotische turmlose Findlingsbau der Kirche zu Bargensdorf entstand am Ende des 15. Jahrhunderts.
Der Holzturm wurde im ausgehenden 18. Jahrhundert angebaut. Die Glasfenster aus dem 19. Jahrhundert sind spendenfinanziert anfangs der 90. Jahre restauriert worden und auch die gesamte Kirche ist in einen guten baulichen Zustand gebracht worden.
Sabel
In Sabel wurde bereits im 17. Jahrhundert eine Fachwerkkirche mit Strohdach erwähnt, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Der jetzige massive Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert.

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