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Die Stadt Fürstenberg an der Havel gehörte 625 Jahre zu Mecklenburg. Erst 1952, als die Länder in der DDR von der Landkarte verschwanden, wurde der Ort dem Bezirk Potsdam zugeschlagen und gehört heute zum Land Brandenburg. Nach wie vor gehört die Kirchgemeinde zur Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs und liegt an ihrem südlichsten Teil.
Fürstenberg wird auch das „Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte“ genannt, ist in drei Havelseen gebettet und von vier Havelarmen durchflossen.
Die Evangelische Stadtkirche wurde in den Jahren 1845 bis 1848 von dem Schinkelschüler Friedrich-Wilhelm Buttel erbaut und präsentiert sich in dem seltenen neobyzantinischen Stil.
Über dem Altar der Kirche hängt – den ganzen Raum beherrschend – der große Batik-Teppich (7 x 2,30 m) „Auferstehung Christ“ von Christof Grüger aus Schönebeck-Salzelmen. Er ist sehr sehenswert und gilt als der größte Batik-Teppich Europas.
In den Sommermonaten werden Stadt und Kirche von vielen Touristen besucht. In der Gemeinde ist die „Aktion Offene Kirche“ fest verankert und bietet den Besuchern Kirchenbesichtigung, Kirchenführung und einen reichhaltigen Bastelbasar.
In dem Ortsteil Ravensbrück befand sich 1939 bis 1945 das einzige Frauen-Konzentrationslager Deutschlands. Die heutige Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück lädt mit Ausstellungen und Veranstaltungen zum verantwortungsvollen Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ein.
Gottesdienste in der Stadtkirche:
An Sonn- und Feiertagen 10:00 Uhr, am 3. Sonntag im Monat mit Kirchenkaffee
Aktion „Offene Kirche“
Mai - Oktober
Montag bis Sonnabend 9:00-18:00 Uhr
Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr

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