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Ev.-luth. Kirchgemeinde Penzlin - Groß Lukow
Die evangelische Kirchgemeinde Penzlin – Groß Lukow mit seinen 17 zu den Kirchgemeinden gehörenden Dörfern lädt ein zum Verweilen und zur Einkehr in eine seiner insgesamt 8 kulturhistorischen Kirchen.
Die große Stadtkirche Penzlins ist weit ins Land sichtbar. Sie stammt in ihrer Substanz aus dem 14. Jh. Ihre jetzige Gestalt( von den Einwohnern Penzlins wird sie oft als „Glucke“ bezeichnet) verdankt sie einem Stadtbrand
im Jahre 1725, der den Turm einstürzen ließ. Ihre neugotische Innenausstattung stammt aus den Jahren 1877/78. Kirche, Burg, Stadt und Umgebung sind eng verbunden mit der Geschichte der Familie von Maltzan. Die Kirche ist von Mai bis Oktober von 10.00 Uhr bis 16.00 geöffnet.
Die Dörfer Krukow und Lübkow liegen etwas abseits von der B 192 in unmittelbarer Nähe des Tollensesee`s.
Krukow hat bereits seit dem 14. Jh. eine Kirche. Die jetzige Kirche stammt aus dem 19. Jh. und wurde als rechteckiger Feldsteinbau, mit einem Ostgiebel im klassizistischen Stil, aus Backstein errichtet. Der schmale Westturm ist eingezogen und besitzt einen kleinen Pyramidenhelm. Die Innenausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Im Jahr 2005 wurde mit der Renovierung begonnen. Unweit von Krukow entfernt liegt das Dorf Lübkow. Lübkow hatte wahrscheinlich schon im Jahre 1274 eine Kirche. Bei einem Brand am 14.09.1760 wurde die Kirche völlig zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde 1782 begonnen. Die Fertigstellung erfolgte erst im Spätsommer 1828. Die Ausstattung stammt aus dem 18. Jh. Heute ist lediglich noch das Altargemälde von Joachim Martin Falbe vorhanden, das einer dringenden Restaurierung bedarf. 1782 hatte die Kirche noch drei Glocken. Heute ist nur noch die kleine und die mittlere vorhanden. Die Kirche hat ein sehr schönes Rundfenster mit Bleiverglasung, das einen Pflug darstellt. Sie wurde 2005 restauriert.
Auf der anderen Seite der B 192 finden wir das Dorf Lapitz. Bereits 1326 wurde in Lapitz eine Filialkirche von Penzlin erwähnt. Nach dem 30-jährigen Krieg war sie zerstört. Auch die Kirche aus dem 17. Jh. existiert nicht mehr, sie wurde abgerissen. Die jetzige Kirche entstand erst im Jahr 1914 im Auftrag der Familie von Neumann. Sie wurde von Baurat Schondorf (Neustrelitz) errichtet. Die innen einheitliche Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Hauptblickpunkt ist das große Fenster hinter dem Altar mit der Darstellung der Geburt Christi. Erhalten ist auch der spätgotische Schnitzaltar aus der Vorgängerkirche. Die Kirche wurde 2003/2004 restauriert.
Die Dörfer Marihn, Groß Flotow und Groß Lukow findet man auf dem Wege von Möllenhagen nach Penzlin nordöstlich der B 192.
Die Kirche in Marihn wurde 1661nach dem 30jährigen Krieg in einem guten Zustand erwähnt. Nach einem Brand 1725 wurde die Kirche 1728/28 als Fachwerkbau neu errichtet. Sie wurde jedoch bereits 1773 als baufällig eingestuft. Die jetzige Kirche wurde 1904/05 erbaut. Sie ist ein neugotischer Backsteinbau mit eingezogenem Rechteckchor. 1945 wurde die Kirche durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt und bei einem Brand durch Blitzschlag am 14.08.1996 brannte der Turm ab. 1997 wurde die Kirche insgesamt renoviert.
Von Marihn gelangt man nach 3 Km in das Dorf Groß Flotow. Urkundlich wird das Dorf erstmalig 1418 erwähnt. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde Groß Flotow mit der Kirche in Groß Lukow verbunden. Die jetzige Kirche wurde 1894 als neugotischer Backsteinbau auf den Resten des Vorgängerbaus errichtet. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit. Die Kirche hat ein wunderschönes, dreiteiliges Fensterbild, das in der Mitte Christus darstellt. Bei den Restaurierungsarbeiten in den letzten Jahren wurden unter alten Farbschichten gemalte Engel an den Wänden links und rechts des Triumphbogens wieder entdeckt.
Von Groß Flotow gelangt man über eine neue Asphaltstraße nach Groß Lukow. Die erste Dorfkirche wurde bereits im Jahr 1375 erwähnt. Von 1384 bis 1802 war es im Besitz und Patronat der Familie von Holstein. Die heutige Kirche ist ein Backsteinbau aus dem Jahr 1866, wobei der Turm von einem mittelalterlichen Vorgängerbau aus dem 14. oder 15. Jh. stammt. Die einheitliche Innenausstattung ist neugotisch. Nur der Schrein vom Schnitzaltar stammt aus der Zeit um 1500.
Nach Mollenstorf gelangt man auf der B 192 Richtung Penzlin durch das Dorf Ave. Hier in Mollenstorf befindet sich die eine Kirche aus dem Ende des 17. Jh. Der Altaraufsatz mit zwei Ebenen entstand 1750, dessen unterer Teil durch Säulen flankiert wird. In der Predella ist das Gemälde des Abendmahls und im Hauptstock die Kreuzigungsszene zu sehen. Die Orgel ließ Carl von Gundlach bauen und wurde 1858 eingeweiht. Der Altar ist jedoch stark beschädigt. Die Kanzel samt Schalldeckel stammt ebenfalls aus dem Jahr 1750. Die Kirche wurde ab 2004 renoviert.

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Ev.-luth. Kirchgemeinde Penzlin
Pastor Hartmuth Reincke
Speckstr.14
17217 Penzlin
Tel. (03962) 210798; Fax (03962) 257860
E-Mail:penzlin@kirchenkreis-stargard.de
Gemeindepädagogin
Julia Jerke
Helmut-Just-Str. 9
17036 Neubrandenburg
Tel.
Kirchenmusikerin
Brita Möller
Paul-Linke-Str. 13
17033 Neubrandenburg
Tel. 0395/5666503
Diakonie Sozialstation
Am Wall 7
17217 Penzlin
Tel. (03962) 210440; Fax 257860
E-Mail: Sozialstation-Penzlin@t-online.de
Ev. Kindertagesstätte
Am See 2
17217 Penzlin
Tel: (03962) 221373
Gottesdienste:
Penzlin: Sonntags und Feiertags 10.30 Uhr
Groß Lukow, Marihn, Mollenstorf : vierzehntägig jeweils 09.00 Uhr
Groß Flotow: zu besonderen Anlässen

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