Weitin

Die Kirche wurde im ersten Drittel des 14. Jh. als frühgotischer Rechteckbau mit 14 Schichten aus roh behauenen Feldsteinquadern errichtet. Darauf wurden die Giebel in Fachwerk gesetzt. Die drei Portale hatten abgestufte Granitwände: die Priesterpforte an der Nordseite mit Rundbogen sowie die Laienpforte an der Südseite mit stumpfem Spitzbogen sind heute zugemauert. Das Westportal mit Spitzbogen ist durch den massiven, quadratischen Turm aus rotem Backstein von 1830 verdeckt. An den Längsseiten befinden sich je zwei Fenster, die nachträglich vergrößert wurden. Im Ostgiebel symbolisieren drei gleich hohe Fenster die Dreieinigkeit Gottes. Die Fenster wurden im unteren Teil frühmittelalterlich mit Backsteinen, im oberen Teil spätmittelalterlich mit rohem Fels gestaltet. In drei Stockwerken wurde der Turm im Westen ausgeführt mit einer kurzen Pyramide als Helm.
Aus der ersten Hälfte des 18. Jh. stammt der Kanzelaltar, an dessen Ecken gedrehte Säulchen auf Konsolen stehen. Seitliche Pilaster zieren die Altarrückwand.
Die Kirche wurde innen im Jahr 2004 mit der Neuverlegung des Backsteinfußbodens und dem Einbau einer Heizung saniert. 2006 wurde der Kanzelalter mit seiner ursprünglichen bunten Farbigkeit restauriert. Die Außensanierung des Daches und des Turmes wurde 2008 abgeschlossen.

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Evang.-Luth. Kirchgemeinde Weitin
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